Tag 31

Tag 31, der letzte Tag meines Selbstversuches.

DANKE, dass ihr mich diesen Monat begleitet habt. Euer Feedback, eure Unterstützung, eure Tipps und Tricks, aber auch eure Kritik haben meine Aktion unheimlich bereichert. Die vielen Rückmeldungen und das riesige Echo von Betroffenen sind mein persönliches Highlight.

Bis zum heutigen Tag melden sich immer neue Menschen bei mir, wollen sich zum Austausch treffen, wollen ihre Geschichte erzählen. Wir gemeinsam haben diese Menschen sichtbar gemacht, über die schwarz und blau die längste Zeit hergezogen sind und denen sie noch den letzten Cent wegnehmen wollten. Wir haben gezeigt, dass die Mindestsicherung kein Almosen darstellen soll. Sie ist die Hand, die dir gereicht wird, damit du wieder aufstehst, wenn du am Boden liegst. Sie ist das Mindeste. Sie zu kürzen das Letzte. Genau das haben die ÖVP und FPÖ aber versucht und werden das auch weiter tun. Selbst Milliardendebakel wie die Hypo, Eurofighter, Buwog und Co. verursachen und dann denen, die eh schon kaum was besitzen, noch den letzten Euro aus dem Brösel ziehen und ihnen einreden, dass sie sich schämen sollen. Diese Scham haben wir gemeinsam aufgebrochen. Das Tabu, über die Situation als Mindestsicherungsbezieher_in zu sprechen, haben wir gebrochen. Bernadette, die junge Mutter mit zwei abgeschlossenen Studien, ohne Job und mit Einzimmerwohnung in Meidling, war eine der Ersten. Viele sind ihr gefolgt. Und auch die Medien sind auf das Thema aufgesprungen und haben erstmals mehr MIT den Betroffenen, als nur über sie gesprochen. Alle, die mich jetzt hier und heute loben wollen, sollten also lieber Bernadette und die vielen anderen Menschen, die mir ihre Geschichten geschrieben haben, loben. Wir reden in der Politik oft von Mut, und doch handelt die Masse der Politiker stets feige. Bernadette war extrem mutig. Und diese Menschen, die ihre Geschichten erzählen und ihre Schicksale mit uns teilen, sind es alle.

Und leider werden es immer mehr dieser Schicksale. Weshalb?

Reichtum gerecht verteilen!
Weil die Schere zwischen arm und reich auch bei uns immer weiter aufgeht. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer – und mehr. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Es muss ein Ende haben, dass sich ein paar Wenige auf Kosten der Masse bereichern. Wir müssen den von schwarzblau begonnenen Verteilungskampf von oben umdrehen und unsere Energie in die Erhaltung und Verbesserung der sozialen Netze, aber gleichzeitig auch in die gerechtere Verteilung des Reichtums stecken. Denn wenn 3% der Österreicher_innen mehr besitzen, als die übrigen 97%, dann läuft gröber was falsch im Land der Berge. Gemeinsam wird es uns gelingen, die Debatte in die richtige Richtung zu lenken und auf jene zu fokussieren, die sich Briefkastenfirmen auf den Bahamas und Steuerschlupflöcher als Hobbys halten. Es ist genug für alle da. Die, die wenig besitzen, müssen nicht mit denen streiten, die noch weniger bis gar nichts besitzen. Genau das wollen die reichsten 3% aber. Tun wir ihnen diesen Gefallen nicht. Spielen wir ihr Spiel nicht mit. Gemeinsam sind wir mehr. Allzu oft in der Vergangenheit war uns das nur nicht bewusst.
Aber jetzt zum finalen Tag. Gestern bin ich mit einem Kontostand von 71 Cent ins Bett gegangen. Da mich die Verkühlung nicht schlafen ließ, musste ich jedoch mitten in der Nacht nochmal raus aus den Federn und habe versucht, mit der Einnahme einer weiteren Aspirin-Tablette in den Schlaf zu finden. Das habe ich geschafft. Damit starte ich den Tag aber eigentlich nur noch mit exakt 1 Cent. Und die roten Zahlen beginnen zu laufen, als mir auch in der Früh der Griff zur Medikamentenschachtel nicht erspart bleibt. Das heißt über den restlichen Tag bräuchten wir eigentlich gar nicht mehr reden. Ich habe bereits überzogen. Ist mein Selbstversuch damit gescheitert? Sicher nicht. Denn ich habe ihn nie als Challenge angelegt. Es gibt ja auch nichts zu gewinnen. Was will ich mir in einem Monat beweisen? Man kann in einem Monat gar nicht annähernd das erfahren, was echte Betroffene über Monate erleben. Diesen Vergleich habe ich nie gewagt, diesen Vergleich habe ich nie angestrebt. Ich wollte von Anfang an Bewusstseinsbildung betreiben. Ob das gelungen ist, lasse ich andere entscheiden. Ich habe es jedenfalls versucht und werde auch über den Monat hinaus eine starke Stimme gegen soziale Ungerechtigkeiten sein.

Natürlich könnte ich heute auch bei Freundinnen und Freunden „schnorren“. Hätte ich ja auch schon im Fall der Medikamente machen können. Hätte ich sicher auch bekommen. Und klar, auch Mindestsicherungsbezieher_innen tun das. Ab und an. Müssen sie wohl. Nur das eigene Gefühl dabei wird wohl von Mal zu Mal schlechter und auch die diejenigen, die was geben, sind wohl nach einigen Monaten nicht mehr so galant. Ja das „real life“ ist hart. Noch härter, als es sein müsste, dank realitätsfremder Politiker_innen von schwarz und blau, die den Menschen, die wenig besitzen, auch das noch streitig machen wollen. Genau die bräuchten aber mehrere Monate solcher Selbsterfahrung, dann würde ihr lautes Geschrei sehr rasch enden und sie würden die Hirngespinste von der „sozialen Hängematte“ und Co. ebenso rasch abbauen. Ich würde es ihnen so gerne verordnen.

Kurz noch zum restlichen Tag. Den Vormittag verbringe ich im Rathausklub. Dann treffe ich gemeinsam mit dem grünen Klubvorsitzenden auf den Liesinger Bezirksvorsteher Bischof. Die dortige Kaffeeeinladung nahm ich gerne an. Danach Wechsel in die Tennisklamotten. Noch schnell ein paar Happen zuhause a la „Restel-Essen“. Und dann sechs Stunden Tennistraining mit einer Thermoskanne Tee und Salbeitabletten im Gepäck.

Am Abend tippe ich dann nur noch die letzten Zeilen meines heutigen Blogeintrages und blicke wehmütig auf einen Monat zurück, in dem ich Erfahrungen gemacht habe, die ich wohl nie vergessen werde. DANKE nochmals an euch ALLE, dass ihr mich begleitet habt. Fühlt euch umarmt.

Kontostand: ERROR

PS: Eine ausführliche Reflexion folgt noch. Ich nehme mir jetzt mal ein paar Tage und dann bekommt ihr diese von mir zu lesen. Also bis bald, meine Freundinnen und Freunde.

 

 

 

3 Gedanken zu “Tag 31

  1. Eine Frage zu Beginn, die ich mir stelle: Wieso €232,50? Laut der Homepage der Stadt Wien beträgt Mindestsicherung €837,76 für Alleinerziehende. Haben Sie €600 für eine Wohnung abgezogen? Oder wie?

    Und jetzt zu Ihrem Blog. Ich find es extrem schade, wie undurchsichtig Sie die ganze Sache gemacht haben. Ich fands gut, wie Sie am Anfang noch genaue Fotos der Rechnungen gepostet hatten, sodass man ein realistisches Bild kriegt. Leider hat sich das schnell aufgehört. Und dann fingen an, seltsame Sachen zu passieren. Ich hab jetzt kurz in einer Excel-Tabelle Ihre jeweiligen Ausgaben und Ihr Gesamtvermögen, das Sie ja zum Glück meistens dazuposten, eingetragen. Bei Tag 15 hab ich nachgerechnet und bin auf eine Differenz von €24,15 gekommen. Wo ist das Geld hin? Beispiel, Tag 3: Da geben Sie €4,40 für zwei Bahntickets und €3 für eine Fritzkola aus. Macht 7,40. Trotzdem sinkt Ihr „Kontostand“ von €198,40 auf €188,36, also um €10,04. Wo ist der Rest hin? Sowas summiert sich auf. Und wenn bei 15 Tagen schon €24 fehlen, macht das fast €50 im Monat – das ist über ein Fünftel Ihrer gesamten Ressourcen!

    Aber jetzt zum Inhalt und kurz zu mir; Ich bin 23, Student, lebe von deutlich weniger als der Mindestsicherung. Seit 4 Jahren. Und mir gehts gut. Ich mein nicht „ich komm über die Runden“, sondern wirklich: Ich habe recht viel Luxus, auf den ich verzichten könnte. Und ich frage mich ehrlich, wie Sie es nicht schaffen können, von dieser Menge Geld zu leben.
    Deswegen wollte ich das mal nachrechnen, um einen Einblick zu bekommen, wie das denn aussieht. Leider funktioniert das sehr schlecht, allein schon, weil so viel Geld unterm Tisch verschwindet. Oft schreiben Sie auch nur „heute betragen meine Essensausgaben €6,69“ und ich frage mich: WIE? Wie kann man €6,69 für Essen ausgeben, wenn man von Mindestsicherung lebt? Klar, wenn man sich mal was gönnt und Essen geht, dann kommt sowas – oder mehr – mal zusammen. Aber sonst, an einem normalen Tag? Ich hab gestern etwa €1,50 für Essen ausgegeben und 3 vollwertige Mahlzeiten gehabt (ich mach sehr viel Sport, deswegen brauch ich wirklich viel zwischen die Zähne, mind. 2500 kcal pro Tag, und nicht nur KH sondern auch Protein). Allein wenn man seinen Tag mit Haferflocken und Milch – mit jeweils einem kleinen Guzi wie ein Löffel Marmelade, Honig, Zimt, Nüsse o.ä. anfängt, hat man ein Frühstück, das einen locker (!) bis 12°° satt hält und umgerechnet etwa 50 Cent kostet. Klar, Bio-Fairtrade-Milch ist da nicht drin. Zu Mittag – Grundrezept für ein gutes Mittagessen schaut so aus: Einmal günstige Basis zum Anfüllen (Nudeln, Reis, Kichererbsen, Bulgur, Couscous, etc), einmal was dazu fürn Geschmack (Karotten, Paprika, Brokkoli, Hühnchen, Tofu – was halt grad im Angebot ist), und ein paar Gewürze bzw. Öl und Essig, zum Abrunden. Sie wohnen doch in Wien – dort gibts tausende Türkenläden wo man, viel günstiger als beim Disconter, absurde Mengen Essen kaufen kann. Beim Türken bei mir gibts ein Kilo Bulgur für €1,69. Wissen Sie, wie lang man mit einem KILO Bulgur auskommt? Selbst wenn man so viel isst wie ich sind das mindestens 3 Mittagessen.

    Und das bringt mich zum wichtigsten Punkt: Sie sagen – richtigerweise – die Mindestsicherung ist „das Mindeste“. Sie soll die Grundbedürfnisse decken, den Menschen ein Überleben sichern. Gehört Wiener Kaffeehauskultur zum Überleben? Gehört ein Feierabendbier beim Wirten zum Überleben? Gehört das Befriedigen seiner eigenen Süchte – egal, ob Kaffee oder Nikotin – zum Überleben? Gehören Kinobesuche zum Überleben? Muss ein Steuerzahler jemandem seine Zigaretten mitzahlen?

    Finde ich absolut nicht. Ich war seit 3 Jahren in keinem Kino mehr. Ich geh mit meiner Freundin 2 mal im Monat essen, aber auch nur, weil sie das so gern macht. Ich kauf mir sicher keine €3 Cola, wenn ich um das gleiche Geld 3 Liter Markencola im Supermarkt krieg, die ich einfach nur kaltstellen müsste, um das gleiche Ergebnis zu haben. Letztens musste ich €114 für die Reparatur einer Deckenlampe zahlen (mein Vermieter hat mir einen verflucht teuren €80 Lampenschirm reindrehen lassen und mir dann die Rechnung geschickt). Zum Glück hab ich aber nicht den Luxus einer eigenen Wohnung, sondern wohn mit 4 anderen Leuten zusammen. Geteilt sind das plötzlich nur noch €23 pro Person (das ist, so nebenbei, in etwa der Betrag, den Sie in 15 Tagen einfach untern Tisch haben fallen lassen). Das gleiche bei der kaputten Waschmaschine Ende letzten Jahres. Das gleiche bei unserem kaum noch funktionsfähigen Kühlschrank, den wir demnächst austauschen werden. Das kostet gleich mal €200. Aber wissen Sie was? Das Geld ist nach einem Jahr zur Hälfte wieder herin, allein wegen den Stromkosten, die wir uns sparen, wenn das neue Teil A+++ hat und der Alte undicht ist und deswegen Strom frisst wie ein Irrer.

    Aber jetzt möcht ich nochmal den Bogen spannen zum Anfang des Beitrags, wo ich gesagt hab ich hab durchaus Luxus. Ich schreib diesem Beitrag gerade auf einem Ultrabook von Samsung, das neu €899 kostet. Zum Glück hab ichs für €100 bekommen, weil ichs kaputt erstanden und eine durchgebrannte Platine für €30 ausgetauscht hab. €3 hat mich der Schraubenzieher gekostet, den ich fürs Aufschrauben gebraucht hab. Meiner Freundin hab ich zum Geburtstag einen Deluxe-Entsafter geschenkt, der Original €250 gekostet hätte – ich hab ihn für €99 (neu und ungebraucht) auf eBay ersteigert. Seitdem trinken wir fast täglich frisch gepressten Fruchtsaft – dauernd gibt es im Obstregal Angebote, kürzlich erst 1 kg Kiwis für €1. Letztens hab ich mir ein sehr chices Shirt von Burberry gekauft – Originalpreis etwa €120, aber in Second-Hand-Läden findet man so manche Sachen extrem reduziert, in meinem Fall auf €18. Ich verwend übrigens – genau wie Sie – Gilette Fusion Power, nur hab ich für meine 8 Klingen nicht €45 bezahlt, sondern sie Online vergünstigt für €19 (Gratis-Versand) gekauft. Die Dinger halten ewig. Achja, ich hab übrigens ein Home-Gym in meinem Zimmer eingerichtet mit bis zu 150kg Gewichten. Kostenpunkt? Insgesamt etwa €180, weil ich Equipment von einem Ex-Bodybuilder aufgekauft hab, der ne schwere Verletzung hatte. Seitdem spar ich mir Zeit und Geld fürs Fitnessstudio. Obwohl das Fitnessstudio bei uns an der Uni nur einen Bruchteil von einem richtigen Studio kostet, hab ich die Kosten für mein Homegym schon zu 50% wieder herinnen. Sobald ich mit dem Studium fertig bin und wegzieh, werd ichs Online weiterverkaufen und mir nochmal einen Hunderter rausholen, und irgendwer freut sich über günstiges Equipment – wie ich damals.

    Und diesen Luxus kann ich mir gönnen, weil ich wo anders Abstriche mache. Weil ich eben nicht dauernd ins Café gehe oder zum Wirt oder ins Gasthaus oder ins Kino, weil das alles Ausgaben sind, von denen ich keinen längerfristigen Mehrwert habe. Klar, wenn man ein Kaffee-Aficionado ist, gönnt man sich sowas gern – wie meine Freundin, die regelmäßig Kaffee für €15 kauft. Die schmeißt aber auch eine €5 Packung nicht in den Müll – wie Sie es gemacht haben – nur, weil er schon gemahlen ist. Und die kauft sich dann auch keine Shirts von Burberry, wie ich das tu. Und die kocht dann auch regelmäßig, anstatt sich was fertiges zu kaufen. Und damit möchte ich gern zur Moral von meiner ganzen Geschichte hier kommen:
    Was wir brauchen, ist nicht mehr Geld, sondern mehr Gefühl dafür, Geld auszugeben. Ich hab viele Freunde, die arbeiten gehen und Geld verdienen – und die mit beiden Händen das Geld zum Fenster rausschmeißen bis der Kreditrahmen glüht, und ich versteh’s nicht, ich versteh’s wirklich nicht. Ich versteh nicht wie man einfach losgeht und sorgenfrei €100 rausschmeißt für Zeug, das man nicht braucht und nur aus einer Laune heraus will. Ich versteh aber, dass man so ziemlich schnell abhängig von Geld wird. Ich hab aber kein Mitleid dafür, wenn Leuten das Geld am Monatsende nicht reicht, weil sie 10 mal Essen gegangen sind und sich jeden Tag im Café einen Latte macchiato holen. Was wir wirklich brauchen ist, den Leuten beizubringen, wie man mit Geld umgeht, denn diese Fähigkeit scheint so rar zu sein dass sie ne verdammte Superpower darstellt. Was hab ich in der Schule für einen Scheiß gelernt – Hauptstädte, Flussnamen von Österreich, hunderttausend Jahreszahlen, welche Schriftart die Sumerer hatten; aber nicht einmal, wie man ordentlich sein Einkommen und seine Ausgaben auf einen Zettel schreibt und sich konstruktiv überlegt, wie man das besser machen könnte. Es gibt keine Ausreden mehr – überall gibt es gratis Internet, und im Internet kann sich jeder über jedes Thema informieren. Es gibt kein „ich kann nicht kochen“ sondern nur ein „ich bin zu faul um kochen zu lernen“. Ich konnte auch nicht kochen, als ich damit angefangen hab – wie denn auch, nach Hotel Mama und Fertigpizza? Auf Youtube und auf Foodblogs gibt es aber tausende Anleitungen, damit selbst die deppersten und unfähigsten Leute wie ich lernen können, gesund, ausgewogen und günstig (!!!) zu kochen. Aber sowas lernen die Leute nirgends, und anscheinend kommen nur die wenigsten selbst drauf. Stattdessen brauchens mehr Geld weils Wirtshaus teuer ist. Das geht mir nicht ein.

    So, das war genug. Um 10 sperrt die Bibliothek auf. Ich wollte den Post nicht so öffentlichwirksam auf facebook stellen, weil ich sonst wahrscheinlich Morddrohungen von selbsternannten Weltenrettern bekommen hätte. Ich wollt noch kurz sagen, dass ich, seitdem ich passives Wahlrecht hab, immer Grün gewählt hab – in erster Linie, weil mir die Umwelt wichtig ist und ich Van der Bellen mein uneingeschränktes Vertrauen schenke, als Wirtschaftsprofessor weiß der nämlich, wie man mit Geld umgeht. Deswegen freu ich mich auch schon, wenn er in die Hofburg einzieht. Wenn ich mir aber den Weg der Grünen als Partei anschau, was die Glawischnigs und Vassilakous so von sich geben, wo momentan die Prioritäten der Partei stehen, dann wird mir mulmig. Da wünsch ich mir eine Partei des gesunden Menschenverstandes her, anstatt einer Partei, die sich immer wieder auf „Gerechtigkeit“ beruft, ohne mir jemals zu erklären, was Gerechtigkeit denn ist. Denn wenn Leute nicht bereit sind, ihr Leben umzustellen, wenn sie weniger zur Verfügung haben, warum sollen dann die dafür geradestehen, die so viel Geld in den gemeinsamen Topf einzahlen? Ist das gerecht?

    Oder, um es in Ihrer Lieblingsmetapher auszudrücken: Bevor der Kuchen geteilt werden kann, muss ihn erstmal jemand backen.

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  2. Hm….schöner Kommentar von Roger, find ich Großteils sehr gut. Nur gibt es dann auch solche Leute die sich Gedanken machen woher ihre Lebensmittel kommen und wer dafür leiden muss, nur damit ich 1 Kilo Kiwi um einen Euro Kaufen kann. Es ist sicher leicht mit so wenig Geld aus zu kommen, wenn man nur auf seinen eigenen Vorteil schaut. Nur stell ich mir die Frage ob dass dann noch Sinnbringend und Bewusst genug ist für unser zusammenleben auf der Erde.

    Ich hoffe für dich, Joachim, dass du deine Erkenntnisse in deine Politik einfließen lassen kannst. Es ist an der Zeit, auf die Menschen die des ganzen Wirtschaftswachstum und den hohen Standard, in Österreich, auf dem Rücken tragen, gesehen und gehört werden.

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