Tag 24

Etwas müde von den ersten drei Camptagen starte ich in den heutigen Tag. Mag vielleicht auch am Essen liegen, denn ich beschränke mich wirklich auf das Notwendigste. Als Sportler nicht immer einfach.Teure Müsliriegel, Elektrolytgetränke und Co habe ich allesamt von meinem Speiseplan gestrichen und in die „zu teuer“ Schublade abgelegt. Diesen Monat nicht, denke ich mir, wenn ich an den Regalen im Supermarkt vorbeigehe, wo ich früher sorgenfrei und fast schon gedankenlos zugegriffen habe. Bio-Müsliriegel mit viel Power drin sind aber echt ein Sportler-Luxusproblem, damit will ich mich jetzt nicht länger aufhalten. 

Meine Ernährung wird diskutiert und ich bekomme auch viele Tipps, wie ich kostengünstig und dennoch bewusst mit einer gesunden Verpflegung durch den Tag kommen kann. Einer dieser das Essen betreffenden Ratschläge kam zum Beispiel von Markus*.

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Danke an alle da draußen, die mich Tag für Tag begleiten und mit Tipps und Tricks versorgen. Ihr seid spitze.

Meine Ausgaben am heutigen Tag beliefen sich auf 9,60 Euro. Bleiben gesamt noch 40,20 Euro. Der Großteil ging für Verpflegung drauf, dazu kamen Kosten für ein Deo und eine Wundcreme. Zwei Kleinigkeiten also, die man sonst kaum spürt, die jetzt aber weh tun.

Die Mär von der „Sozialen Hängematte“.

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Wer immer noch glaubt, Mindestsicherung mit einer „sozialen Hängematte“ verwechseln zu müssen, sollte mal persönlich die Erfahrung, mit so wenig im Monat auskommen zu müssen, machen. Das Leben rund um uns wird immer teurer und teurer.  Wir alle müssen uns der Verantwortung für unsere Gesellschaft bewusst sein, niemanden zurückzulassen und allen Menschen so viel zu überlassen, dass ihnen Chancen und Perspektiven auf ein selbstbestimmtes Leben erhalten bleiben. 

FAKT:
Heute möchte ich, dass wir uns mal einen Vergleich der Entwicklung von Arbeits- und Kapitalvermögen ansehen. 

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Mehr unter: verteilung.at

Das Kapital hat sich seit den 1970iger Jahren gegenüber dem Faktor Arbeit fast verdoppelt. Die Reichen werden immer reicher, während die breite Schicht der Arbeiter_innen mit Realeinkommensverlusten zu kämpfen hat. Deshalb die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 1.700 Euro. Denn es gilt Ursachen zu bekämpfen, nicht nur Symptome.

Mehr unter: http://mobil.derstandard.at/2000031521063/Gruene-fordern-gesetzlichen-Mindestlohn-von-1-700-Euro-brutto

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