Tag 16

Tag 16
Heute Früh nahm ich mir besonders viel Zeit zum Aufstehen. Im Bett liegend, ging ich nochmals sämtliche Kommentare unter meinen Blogeinträgen der letzten Tage durch. Dabei bin ich u.a. bei jenem von Susanne* hängen geblieben…

Bildschirmfoto 2016-03-16 um 20.04.49

Ich bekomme von vielen Betroffenen Tipps, Feedback und Kritik. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ich möchte diese Geschichten weiter erzählen und zeigen: Wir alle sind Wien. Wir lassen uns nicht von Schwarz und Blau auseinander dividieren. Die Mindestsicherung soll jenen, die in der Armutsfalle stecken, wieder auf die Beine helfen. Wien lässt niemanden zurück und das wird auch in Zukunft so sein. Denn wir werden die schwarzblauen Raubritter in unserer Stadt nicht an die Macht lassen.
Ich freue mich, wenn Betroffene ihre Erfahrungen mit mir teilen. Schreiben Sie mir ihre Geschichte. Zeigen wir den Realitätsverweigerern von Schwarz und Blau, was unser Sozialsystem kann und was es eben nicht ist (Anm.: „Soziale Hängematte“).

Wie oben (Hypo) immer wieder nach unten tritt (Mindestsicherung)
Um 17h hätte ich heute eigentlich ein NEWS-Interview zum Thema ‪Mindestsicherung gehabt. Aber aufgepasst, und das ist jetzt kein Witz, es wurde wegen der ‪Hypo-Kärnten-Sache kurzfristig gecancelt.
Jener Sache, die den Druck auf das Budget erst so groß gemacht hat. Entschuldigt hat sich bis heute keiner. Ganz im Gegenteil. Die schwarzblauen Verursacher von einst haben sich schon längst das nächste Feld ihrer Verwüstung ausgesucht. Unseren Sozialstaat.
Die 19 Milliarden, die uns Steuerzahler_innen das Hypo-Desaster gekostet hat und mit denen man die Mindestsicherung für über 30 Jahre allen Betroffenen auszahlen könnte, sind dafür für alle Zeit futsch.
Vielen Generationen wurden damit Chancen und Perspektiven genommen. Mir dazu das heutige Interview.** Letzteres ist zu verkraften. Ersteres nicht!

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Aber auch ohne Interview hat der Tag ein echtes Highlight für mich parat: Meine Schülerin Claudia krönt sich zur Österreichischen Meisterin im Tennis Einzel- und Doppelbewerb. Ich bin wirklich sehr stolz auf sie und auf ihren Wunsch habe ich heute gemeinsam mit ihr in mehrfacher Hinsicht „gesündigt“ und uns mit Fast Food (meine Kosten: exakt 4 Euro) belohnt. Wobei den „Müll“, den man/frau sich da reinkippt, als Belohnung zu bezeichnen, ist ohnedies mehr als gewagt.
Bleiben am Ende des Tages 102,26 Euro am Konto und folgende Leseempfehlung:

http://www.zeit.de/2016/06/fluechtlingskrise-wohlstand-arm-reich/komplettansicht

*Name geändert.

**Mittlerweile habe ich einen Ersatztermin angeboten bekommen. Und zwar am 30.3.! Bleibt zu hoffen, dass nicht wieder irgendein schwarzblaues „Erbe“ dazwischen kommt. 😉

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