Tag 12

Tag zwölf beginnt mit dem Klingeln des Weckers um 9:00. Keine 40 Minuten später geht’s dann auch schon auf der Tennisanlage los mit dem „Warm Up“ und ein langer und intensiver Turniertag beginnt.

Schon am Vormittag plagen mich Kopfschmerzen und da sich das bis Mittag auch nicht bessert, greife ich zu meinen Kopfwehtropfen. Die wirken zum Glück rasch und ich bin verdammt froh, welche in meiner Tasche gehabt zu haben, da ansonsten wieder Kosten in meinem zunehmend enger werdenden Budget angefallen wären. Während ich da also einen kleinen Sparerfolg verbuchen konnte, schlagen sich meine Essensausgaben heute mit 6,61 Euro im Budget nieder. Darunter ist auch ein Honigspender, den ich mir für unterwegs gekauft habe, um das ganze Weißbrot schmackhafter zu machen.

Ansonsten gibt’s vom heutigen Tag nicht allzu viel zu erzählen. Das Spannendste passierte am Tennisplatz, aber das würde dann wohl besser in einen anderen Blogpost passen. So viel sei aber verraten: Meine Tenniskids lassen mich heute zufrieden schlafen gehen. Allesamt haben sie super Leistungen gezeigt. So darf’s weitergehen.

Kontostand: 125,17 Euro

Zeit für ein paar allgemeine Worte zu den vergangenen zwölf Tagen, die ich direkt an euch richten möchte:

Danke, dass ihr mich die letzten zwölf Tage begleitet habt. Danke für euer Feedback, sowie für eure Anregungen, Tipps und ebenso für eure Kritik.
Am meisten freut mich aber der Austausch mit echten Betroffenen. Menschen erzählen mir ihre Geschichte, ihr Schicksal und ihre Erfahrungen. Die Mindestsicherung ist alles andere als eine „soziale Hängematte“, wie die ÖVP uns das weismachen will. Sie ist vielmehr Auffangnetz, Chance und Perspektive zugleich.
Viele Betroffene sehen (noch) ihre Chance auf eine bessere Zukunft mithilfe der FPÖ, jener Partei, die „soziale Heimat“ schreit und „sozialen Kahlschlag“ meint – und diesen dort, wo sie regiert, auch betreibt. Genau diesen Unterschied müssen wir sichtbar machen und unseren ehrlichen Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit den Menschen näher bringen.
Denn nur gemeinsam mit ihnen, sprich jenen 50%, die nicht mal mehr 4% vom „Kuchen“ besitzen, sind wir stark und laut genug, um mit jenen, die solidarisch sind, an einer gerechteren Zukunft zu bauen.

Ich freue mich, wenn ihr mich auch noch die ausstehenden  19 Tage begleitet. Danke

Zum Abschluss noch was Spannendes zum Thema „gerechte Löhne“. Unsere Sozialsprecherin Judith Schwentner hat sich die Mühe gemacht und zeigt exemplarisch mal, worauf wir wirklich den Fokus in der Diskussion richten sollten:

image

Nicht die Mindestsicherung ist zu hoch. Die Löhne sind zu niedrig. So produzieren wir „working poor“ quasi am Fließband. Damit muss Schluss sein. Löhne rauf und Reichtum gerecht verteilen. Soweit die Zauberformel. Packen wir’s an.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s