Tag 6

Den Sonntag starte ich früh (6:15) und beginne ihn mit einer Nachschau auf die US-Vorwahlen, die vergangene Nacht in weiteren fünf Bundesstaaten stattgefunden haben. Zufrieden mit den Ergebnissen meines Favoriten Bernie Sanders nippe ich nochmal schnell an meinem Kaffee, ehe ich die Tennisklamotten anlege und zum Finaltag nach Wr. Neudorf fahre.

Sonntag, Finaltag in Wr. Neudorf
Am Ende des Finaltages darf ich mich Trainer einer stolzen Landesmeisterin nennen. Einer doppelten sogar. Im Einzel und auch im Doppel. DANKE Claudia, du hast mir heute echt den Tag versüßt. Aber auch alle meine anderen Tenniskids, die die letzten Tage tolle Leistungen gezeigt haben. Hat Spaß gemacht, euch alle vor Ort zu unterstützen. Ich war viele Stunden live dabei, ließ mich in den vier Tagen zweimal auf ein Getränk einladen und konsumierte ansonsten Mitgebrachtes von zuhause (Wasser, Äpfel, Semmeln). Die Tenniskantine hätte in anderen Monaten sicher mehr Freude mit mir gehabt. Mit 7,50 am Tag entschied ich mich aber gegen einen schnellen Toast zwischendurch, gegen den einen oder anderen Espresso und auch gegen Sieger-Spaghetti, die sonst sicher mal auf meinem Speiseplan gestanden wären.

Abseits meiner Tätigkeit als Tenniscoach stand heute jede Menge Arbeit am Computer auf dem Programm. Zahlreiche Mails warteten auf Beantwortung und ein bisserl an Vorarbeit für die kommende Woche musste auch getan werden. Ansonsten verlief der Sonntag echt ruhig und etwas Freizeit ging sich auch noch aus. Die verbrachte ich mit relaxen und jeweils einer Folge Akte-X und Fringe. Serien sind mir tausendmal lieber als Filme. Beim Anblick der herumstehenden DVD-Boxen denke ich mir dann aber auch: „Da steckt ganz schön viel Geld drinnen. Das würde ich mir von 232,50 Euro im Monat wohl nicht leisten. Zumindest mit Sicherheit nicht in diesem Ausmaß“. Es ist erst Tag sechs und wiederholt komme ich mir schlecht vor, weil ich das Gefühl habe, zuweilen auf großem Fuß zu leben. Um auf andere Gedanken zu kommen, mache ich das, was mich am besten ablenkt: Sport. Mein Sprunggelenk ist zwar im Ar***, aber Sit-ups, Liegestütze und Stabilisationsübungen kann ich allemal machen. Ohnedies kann man/frau mit dem Eigengewicht fast genauso gut trainieren wie im Fitnesscenter. Die gute Nachricht zum Tag.

Endlich in Ruhe kochen
Was den Sonntag noch besonders macht: Es ist der erste Tag in dieser Woche, an dem ich mir mal richtig Zeit nehme für‘s Kochen. Kein „Husch-pfusch“, sondern in aller Ruhe und mit viel Liebe zaubere ich ein Essen. Das tut gut und kostengünstig war’s auch. Aber nur, weil ich ein klein wenig geschummelt und Vorräte aus dem Gefrierschrank verwendet habe.

Mein Kontostand am Ende der Woche beläuft sich dennoch auf „nur“ 163,97 Euro.
Wer das hochrechnet, merkt rasch, dass sich das nicht bis zum Ende des Monats ausgeht. Das heißt, ich muss in den folgenden Wochen konsequenter sein und Ausgaben noch zielgerichteter planen und tätigen. Wird nicht leicht, gehen doch die Vorräte des ersten Großeinkaufs langsam zur Neige und steht mir der Einkauf von Hygiene- und Toiletteartikeln auch noch unmittelbar bevor. Das werden noch harte 25 Tage.
FAKT:

Die Schere zwischen ARM und REICH geht auch in Österreich immer weiter auseinander. Um dem entgegen zu wirken, muss rasch gehandelt werden. Z.b. mit einer dringend notwendigen Einführung von Vermögenssteuern.
Aktuell liegt Österreich, was Vermögenssteuern betrifft, am ganz unteren Ende der Skala und weit unter dem EU-Schnitt. Das muss sich dringend ändern, denn es gilt Reichtum gerecht zu verteilen!

671.250

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