Warum ich Landessprecher der Grünen Wien werden will…

„Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“

Winter is coming…

30% und mehr für die FPÖ in der Steiermark, in Oberösterreich und zuletzt auch in Wien. Dank Niessl und seiner rechts gerichteten SPÖ eine Regierungsbeteiligung im Burgenland, in Oberösterreich wiederholtes Unheil durch Schwarz-Blau. Dazu bundesweite Umfragen, die die FPÖ auf Platz 1 sehen. Ja, das sind Zahlen und Fakten, die nachdenklich machen, die aber deutlich auch zum Widerspruch und zum Widerstand aufrufen. Wir überlassen weder dieses Land, noch unser Wien den rechten Hetzern!

Rezept gegen Rechts.

Wir werden Strache und die Seinen aber nicht allein dadurch in die Knie zwingen, dass wir gegen sie sind. Wir werden sie erst dadurch klein machen, dass wir unsere eigenen Standpunkte groß und deutlich machen:

  • Eine solidarische Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik für Wien, die in Green Jobs investiert, die Jugendarbeitslosigkeit bekämpft und Arbeitsmarktintegration nicht als Zwangsmaßnahme und Drohung beim Bezug von Sozialleistungen versteht, sondern als Förderung und Ermächtigung.
  • eine Re-Politisierung der Wiener Wohnpolitik, um die Leistbarkeit des städtischen Wohnens sicherzustellen, den Verkauf von Grundstücken, Leerstand und Spekulation zu beenden und die Gentrifizierung, die Verdrängung einkommensschwacher Mieter_innen, zu verhindern.
  • eine Politik, die alle hier lebenden Menschen als Wienerinnen und Wiener betrachtet und ihre Teilhabe, Mitbestimmung und Mitgestaltung fördert.
  • Chancengerechtigkeit durch eine lang fällige Bildungsreform, damit jedes Kind unabhängig vom Einkommen, der Herkunft oder der Bildung der Eltern die Chancen auf beste Bildung und Ausbildung hat.

All das macht Wien groß und Strache ganz klein. Arbeiten wir daran.

Einer von euch. Für euch.

Ich möchte ein Landessprecher für die gesamte grüne Bewegung sein und mithelfen, an unserem Wien zu bauen. Wir müssen breiter werden und uns öffnen für Menschen von außen, die nicht schon in die „Grüne Blase“ hineingeboren wurden. Damit das gelingt, müssen wir die Menschen da abholen, wo sie stehen. Und die meisten stehen nicht, mit einem vollen Geldbörserl in ihrem „Bio macht schön“- Sackerl, im Supermarkt, sondern haben Existenz- und Abstiegsängste. Diese Ängste können wir ihnen nehmen. Unsere Ideen nur im Hinterzimmer zu wälzen, hilft uns nicht. Unsere Ideen einer solidarischen Gesellschafts- und Sozialpolitik müssen gelebt werden. Sie müssen raus auf die Straße, hin zu den Menschen. So wie die Neubauer_innen wissen, dass Grün für mehr Lebensqualität steht, müssen die Simmeringer_innen wissen, dass Grün sie nicht mit ihren Problemen allein lässt und ihnen neue Perspektiven ermöglicht. Die Hochschulprofessor_innen am Wilhelminenberg wissen, dass wir es gut mit den unteren Einkommen meinen. Zeit wird’s, dass es die Betroffenen selbst auch einmal erfahren. Das sehe ich als eine der zentralen Aufgaben und Herausforderungen der nächsten Jahre.

Bereit für das nächste Level.

Parteiintern möchte ich helfen, die Wiener Grünen fit für die Zukunft zu machen. In den letzten Jahren sind wir stark gewachsen, viele spannende Menschen haben uns bereichert. Wir alle verdienen eine Organisation, die „rockt“. Eine Organisation, die auf ihre wichtigsten Stützen schaut und hört: Auf die Basis. Auf die Bezirke. Auf jede/n einzelne/n Grüne/n.

Ich werde ein Landessprecher sein, den ihr auf der Straße seht. Einer der in den Bezirken vorbeischaut. Einer der mit allen auf einen Kaffee geht. Einer von der Basis. Für die Basis.

Am 3.11. war ich zu Gast bei Guten Abend Wien auf W24 und durfte ein wenig meine Beweggründe erläutern. Die Sendung zum Nachsehen gibt’s hier:
https://www.w24.at/Guten-Abend-Wien-Die-Nachrichten/833324/6892

Schon davor hat mich der Kurier zu diesem Thema interviewt:
http://kurier.at/chronik/wien/in-krisenzeiten-gewinnst-du-nicht-mit-bio-macht-schoen/161.252.738

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