Meine Rede auf der 73. Landesversammlung zum Nachlesen…

Liebe Freundinnen. Liebe Freunde. Liebe Grüne.

Ich bin Mitglied des Landesvorstands und Klubobmensch in Ottakring.

Dort durfte ich die letzten 5 Jahre, gemeinsam mit einem größtenteils ehrenamtlichen Team, die grüne Politikwelt beackern. Und ich traue mich, zu sagen, dass ist uns gut gelungen. Ein paar Beispiele? Die neue Ottakringer Straße, die der Falter nach Fertigstellung als Wiens modernsten Boulevard bezeichnete. Die fahrradfreundliche Hasnerstraße, die Neugestaltung der Koppstraße. Die massive Aufstockung des Kulturbudgets und die Etablierung von vielfältigen Integrationsprojekten im Bezirk. Das schafft man nicht alleine. Das schafft man nur mit einem unfassbar tollen Team. Ich danke euch dafür.

Noch bin ich nebenberuflich in der Bezirkspolitik tätig.

Im Brotberuf leite ich eine Tennisschule für junge Leistungssportler_innen. Mein politisches Engagement war also auf die Zeit jenseits der 40h Woche beschränkt. Wer jetzt der Meinung ist, der Kovacs war ohnedies überall und hat sauviel gemacht, der darf sich auf einen Gemeinderat Kovacs freuen, der täglich mit vollem Einsatz Politik als seinen Traumjob ausüben kann.  Ich möchte gemeinsam mit euch Wien zu einer Stadt machen, in der noch mehr, am besten alle Menschen von der Lebensqualität profitieren können, nicht nur wenige. Ich möchte den Wienerinnen und Wienern, und alle die in dieser Stadt leben sind Wienerinnen und Wiener, Perspektiven zurückgeben. Das ist auch bitter nötig, denn bei den bedrohlich steigenden Wohnungspreisen und den kletternden Arbeitslosenzahlen und wenn man sieht wie viele Menschen in Wien armutsgefährdet sind, oder bereits in purer Armut leben, ist es verdammt noch mal unser Job, hier mutig einzuschreiten und den Menschen neue Chancen auf zu zeigen.

Wir sind die Mutigen in der Regierung. Unser Ziel muss es sein es in den nächsten 5 Jahren Wien gemeinsam noch besser und fit für die Zukunft zu machen.  Gemeinsam in Wien zu regieren, heisst auch gemeinsam in den Bezirken zu regieren. Und das hat noch gehörig Potential nach oben. Ich selbst, habe im 16ten erlebt, wie sehr man von einer guten rotgrünen Zusammenarbeit profitieren kann. Sowohl der Bezirk, als auch die rotgrüne Stadtregierung. Hierauf gilt’s in den Koalitionsverhandlungen einen zentralen Fokus zu legen.

RotGrün 2015-2020 ist so wichtig weil wir diese Zeit brauchen, um mehr vom roten Wurzelwerk aus der Stadtverwaltung raus zu reissen und Wien somit offener, transparenter und bürger_innennäher zu machen.

Und weil sonst auch in Wien der rotschwarze Proporz wiederbelebt wird. Und das brauchen wir, das braucht die Stadt auf keinen Fall. Die ÖVP Wien ist einfach überall dagegen.  Sie sagt…

NEIN ZUR MARIAHILFER STRAßE

NEIN ZUR KINDESTMINDESTSICHERUNG

NEIN ZUM MUSEUMSQUARTIER

NEIN ZUR DONAUINSEL

NEIN ZUM WAHLRECHT FÜR ALLE WIENER UND WIENERINNEN

Ja wenn sie könnte würde sie sogar nein zum Radfahren und zu Fuß gehen sagen, aber da sie das zum Glück nicht kann, richtet sie den Schaden derweil im Bund an.

Dort ist sie maßgeblich daran schuld, dass wir, immer noch in einem Land leben, in dem die rechtliche Gleichstellung von Regenbogenfamilien nicht durchgesetzt ist, Novomatic als die bessere Droge als Cannabis gilt,  und Frauengehälter im internationalen Vergleich immer noch beschämend sind.

NEIN, die dürfen wir nirgends ranlassen. (Juraczka darf maximal Hundekotbeauftragter der Stadt Wien werden. Einst forderte er als Hernalser Bezirksparteiobmann DNA-Tests für liegengelassene „Trümmerl“. )*

Kommen wir zur FPÖ. Die ist für mich rechtsradikal, rassistisch, antisemitisch, homophob, sexistisch und kann mich dafür gerne verklagen! In jedem Fall darf sie nirgends mehr an die Macht. Gudenus und Strache mögen auf Wahlplakaten ein gutes Almdudlerpärchen abgeben, aber für unsere Stadt, sind sie pures Gift.

Die meisten von euch kennen mich nun schon eine ganze Weile, und wissen, dass ich meine Versprechen sehr, sehr ernst nehme. Ich verspreche euch hier und heute meinen vollen Einsatz.

Ich möchte als Gemeinderat bei euch in den Bezirken sein, bei euch im Grätzl, bei euch vor Ort. Ihr wisst was ihr an mir habt. Ich weiss was ich an euch habe. GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS. Jetzt brauche ich nur noch 5 Punkte von euch und dann geht’s los. Ich gebe euch die nächsten 5 Jahre ein Vielfaches davon zurück. Versprochen!

2 Gedanken zu “Meine Rede auf der 73. Landesversammlung zum Nachlesen…

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